„Der Buchsbaum muss mit“ – das war so ziemlich eine der ersten Pflanzen, die mir sofort eingefallen sind, als Stefan fragte, ob und wenn ja, welche Pflanzen wir noch mitnehmen wollen (mehr zu unserer Umpflanzaktion findet ihr hier).

Ich schreibe diesen Post bewusst an einem Tag, der „verbindet“, nämlich am Geburtstag von meinem Onkel. > Herzlichen Glückwunsch lieber Onkel Arnold!

Mein Onkel hatte nämlich zumindest annähernd 30 Jahre das Glück einen großen Bruder zu haben, der auf ihn aufgepasst hat.
Meinen Papa 🙂 (hier im Bild links)
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Denn während ich als Einzelkind aufwachsen musste, weil mein Papa sehr früh bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist, genieße ich es sehr, dass ich ein bisschen „Geschwister sein“ bei David, Johanna und Mathilda mitbekomme.

Aber zurück zum Buchsbaum und seiner Geschichte.

Der Buchsbaum stand 25 Jahre lang auf dem Grab meines Papas.

(Das ist er übrigens: mein Lieblingsbild von meinem Papa.)

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Ich könnte jetzt pathetisch sagen „er wurde von ihm genährt“ und weil das Grab dieses Jahr aufgelöst wird (schließlich lebt er im Herzen) kam der Buchsbaum zu uns.

Wir haben lange überlegt, wo in unserem späteren Garten im Haus Anna Elbe er einmal stehen soll (weil ja noch nichts angelegt ist) und uns dann dafür entschieden, dass er vor dem Küchenfenster stehen soll.

Denn da werde ich sicherlich das eine oder andere mal raus schauen und mich an dem schönen Anblick von unserem Garten (mit Buchsbaum ;)) erfreuen und an meinen Papa denken. Und dann freue ich mich, dass wir eine so tolle Familie haben und die Kinder als Geschwister aufwachsen.

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