Juchuuu! Wir haben die erste Förderzusage! 🙂

Die Stiftung Denkmalpflege Hamburg, die auch Organisator des wunderbaren Tag des offenen Denkmals war, möchte uns fördern. Ihr erinnert euch vielleicht an den zentimeterdicken Antrag, den wir verschickt haben? Der wurde nun von Ihnen bewilligt. 🙂 Das Schöne daran: sie haben sich eine projektbezogene Förderung ausgesucht. Und zwar im Bereich Fenster und Türen.

Der Restaurator hat kürzlich rausgefunden, dass unsere älteste Tür die Klöntür ist. Sie wurde wahrscheinlich eingebaut, als das Haus erbaut wurde ─ also 1715. Klöntür deshalb, weil man sie oben so schön zum „klönen“ offnen kann. Und schaut euch mal die schönen „Öffner“ an. Der „Diebstahlschutz“ ist eigentlich unnütz, weil das Tor zum Wirtschaftsteil ja sowieso immer offen stand 😉

Außerdem sind wir sehr stolz, dass wir noch 3 Fenster mit Bleiverglasung haben. Diese wurden nämlich bei den meisten anderen Häusern durch Bomben im Krieg zerstört und Glas war früher so kostbar, dass das Fachwerk um das Glas gebaut wurde.

Tja und dann ist da natürlich noch unsere Deichtür, die dann wieder in neuem Licht erstrahlt. Aber schaut doch mal selbst:

Hier bin ich übrigens mit Stephanie Heinemann von der Stiftung Denkmalpflege Hamburg  bei Anke Harnack in der NDR Musikbox 90,3 und mache ein bisschen „Werbung“ für den Tag des offenen Denkmals.

Ganz schön toll, dass es solche Stiftungen gibt. Das Denkmal erhalten wollen, ist das Eine, das andere sind nämlich die denkmalgerechten Mehrkosten. Und die sind bei uns so hoch wie ein kleines Einfamilienhaus (außerhalb Hamburgs ;).

Wenn ihr also auch was zum Erhalt unserer Kultur beitragen möchtet, könnt ihr das z.B. machen, indem ihr für den Vierländer Brunnen spendet.

Ganz liebe Grüße <3

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