Es ist immer noch Winter. Winter, Winter, Winter. Kalt. Seitdem wir das Haus nun “bearbeiten” war es immer nur kalt. Und nass. Man will sich ja nicht beklagen. Aber von Montag bis Freitag – Sonnenschein. Aber Samstag, klar – Regen. Und kalt. Und manchmal Schnee. Irgendwann weiß man nicht mehr, ob man Mensch oder Moorleiche ist.

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Und die Zeit rennt weiter. Aber passiert ist noch nichts. Gefühlt. Denn die Abstimmungsprozesse mit Denkmalschutzamt und Architekt, die im Hintergrund laufen, dauern ihre Zeit. Schließlich will man ja nichts über das Knie brechen. Nicht bei so einem wichtigen Thema.

Doch irgendwann war es soweit und die Crew von Bauwerk rund um unseren Architekten Jan Ihns ist vorbeigekommen und hat das Haus eingemessen. Im Winter. Ohne Heizung und ohne Toilette (naja, eine Campingtoilette hatten wir besorgt, aber da friert man ja bei Minusgraden auch fest). Ich will nur sagen, das war für uns alle kein Zuckerschlecken.

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Nachdem die Pläne gezeichnet waren, haben wir uns mit Herrn Ihns im Haus getroffen und unsere Ideen in den Plan eingezeichnet. Zum ersten Mal konnten wir spüren, warum wir so lange um dieses Haus gekämpft haben – um genau das zu tun. Unseren Plan mit diesem Haus zu entwerfen und Stück für Stück umzusetzen. Hier noch ein Zimmer, da noch ein Waschbecken und wo schlafen wir und die Kinder? Alkoven? Ja. Und „kann man nicht?“. 

Bald ist ein Termin mit Herrn Schett vom Denkmalschutzamt Hamburg vor Ort. Der kann uns dann auch nochmal Tipps geben. Was geht und was geht nicht?

Schön ist das. Spannend. Wir freuen uns.

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