Grönland in Geesthacht! Wart ihr auf Island? Grönhacht! Die Antarktis auf der Elbe! Die Superlative, die ich in diesen fantastischen Wintertagen im Januar 2026 gehört habe, sind tatsächlich nicht übertrieben, sondern völlig realistisch und wahr.

Drei Dinge brauchte es, die dieses Naturschauspiel – ein Eisschild vor der Elbbrücke Geesthacht (es handelt sich dabei um eine Staustufe, oder auch Stauwehr genannt) in der Elbe bei Hamburg mit teilweise zehn Meter hohen Eisbergen – möglich machte. Es war wochenlang sehr kalt. An manchen Tagen hat es so viel geschneit wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Und die Elbe führt sein längerem extremes Niedrigwasser. Dadurch türmten sich die Eismassen vom Boden auf und konnten über Tage nicht fortgetrieben werden.

Eisbrecher mussten Tagelang mit voller Wucht in das Eisschild rammen, um es zu zertrümmern. Denn das viele Eis auf der Elbe ist für die Deiche brandgefährlich (haha). Sollte ein zu großer Eisberg durch die Strömung in den Deich gerammt werden, kann dieser brechen.

Die Kür von allem war dann noch die Sonne. Sie schien über weite Teile der Eisberge und verzauberte gerade am Stover Strand, an dem auch viele Eisberge antrieben, die Welt. Die ganze Elbe von Geesthacht, Altengamme über Kirchwerder, durch die ganzen Vier- und Marschlande war ein reines Wintermärchen.

Winter 2026, du hast mir sehr gefallen. Ich danke dir!

Hier kommen nun unsortiert und unbenannt alle Bilder, die ich so die Tage über gemacht haben. Wer genaueres wissen möchte, kann mich gerne kontaktieren.